EnEV 2012

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Was bringt die EnEV 2012?
Die Energiepreise steigen kontinuierlich und werden das weiterhin tun, da die weltweiten Ressourcen an Öl, Gas und Kohle begrenzt sind. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert und versucht durch Verordnungen und Gesetze den Energieverbrauch in Deutschland zu verringern und die Effizienz der technischen Gebäudeausrüstung zu verbessern. Architekten und TGA-Planer waren daher in den letzten Jahren immer wieder gefordert, mit ihrer Arbeit auf die neu erscheinenden und aktualisierten Regelungen zu reagieren und Gebäude und Technik den Vorgaben des Gesetzgebers entsprechend zu planen. Die zeitliche Entwicklung dieser Regelungen begann bereits 1976 und erfolgte über die folgenden Schritte:

  • Energieeinsparungsgesetz (EnEG'76)
  • Wärmeschutzverordnung (WSchVO'77)
  • Wärmeschutzverordnung (WSchVO'84)
  • Wärmeschutzverordnung (WSchVO'95)
  • Heizanlagenverordnung (HeizAnlV 1998)
  • Energieeinsparverordnung (EnEV 2002)
  • Energieeinsparverordnung (EnEV 2004)
  • Europäische Richtlinie für Gebäude (EU-RL 2003)
  • Energieeinsparverordnung (EnEV 2007)
  • Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG 2009)
  • Energieeinsparverordnung (EnEV 2009)

So hat sich im Laufe der Jahre der gesetzlich vorgeschriebene Energieverbrauch von Gebäuden kontinuierlich verringert. Dieser Verbrauch muss bei Neubauten und Umbaumaßnahmen ab einem bestimmten Umfang durch einen Energieausweis dokumentiert werden. Durch das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz wurde der anteilige Einsatz erneuerbarer Energien zum ersten Mal verpflichtend (Ausnahmen: Verbesserung der Wärmedämmung um 15 %, Verringerung des Primärenergiebedarfs um 15 % oder Nutzung von 100 % KWKerzeugte Fernwärme).

Aktuell steht eine weitere Verschärfung der Vorgaben aus der EnEV 2009 an. Es wird damit gerechnet, das ab Januar 2013 die neue EnEV 2012 in Kraft treten wird. Noch muss darüber spekuliert werden, welche Veränderungen es geben wird. Es gibt jedoch Stimmen, dass das Wirtschaftlichkeitsgebot des Energieeinsparungsgesetzes EnEG gewisse Priorität haben wird.

Weitere Informationen sind zu finden unter:

EnEV 2009
http://www.bmu.de/energieeffizienz/downloads/doc/38209.php
http://www.enev-online.org/enev_2009_volltext/index.htm

EEWärmeG
http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/40512.php
 

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